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Ludwig Rösch (1865–1936) Alt Währinger Friedhof Algraphie um 1880

80,00

Ludwig Rösch (1865 - 1936 )
Alt Währinger Friedhof

Algraphie
Blattgröße: 48,8 x 37 cm
Rechts unten im Stein signiert: L. Rösch
Links unten mit Graphit bezeichnet: Alt Währinger Friedhof - Original Algraphie
um 1880 / 1900

Ludwig Rösch. Österreichischer Maler und Lithograph. Geboren 1865 in Wien, gest. 1936 in Wien. Studium an der Kunstgewerbeschule und 1882-1887 an der Wiener Akademie unter Griepenkerl und Lichtenfels. Er lebte 1887 bis 1907 Aufenthalte in England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. 1907 bis 1925 war er Mitglied der Sezession, ab 1926 des Albrecht Dürerbundes. Charakteristisch für die mittlere und späte Zeit seines Schaffens sind die Kreidelithographien mit vorherrschendem Vedutencharakter, die vielfach in Mappenwerken ges. wurden. Er malte auch in Kohle, Tempera und Aquarell.

Der älteste Währinger Friedhof lag ursprünglich rund um die Währinger Kirche (18., Gertrudplatz). Als man diese 1753 neu erbaute, wurde von der Pfarre Währing ein neuer Friedhof angelegt und 1820-1830 umgestaltet (Empireportal von Adolf Korompay, 1827; Totengräberhaus und Kapelle, 1829. 1841 wurde der Friedhof erweitert und am 26. April 1873 geschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der 1912 von der Gemeinde Wien angekaufte Friedhof in eine Parkanlage, den heutigen Schubertpark, umgewandelt. Sämtliche Bestattungen wurden exhumiert (1924), einige bedeutende Grabsteine sind in einem Hain erhalten geblieben, beispielsweise die von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. Eine Gedenktafel (1923) zwischen den beiden Grabstellen erinnert bis heute daran, dass die beiden Musiker hier ihre erste Ruhestätte fanden. Auf dem Friedhof ruhten einst Ludwig van Beethoven (Bestattung 29. März 1827), Johann Peter Frank, Franz Grillparzer, Johann Baptist Lampi, Johann Nestroy, Franz Schubert, Antonie Adamberger und Alma von Goethe; Grillparzer wurde auf den Hietzinger Friedhof überführt, Alma von Goethe nach Weimar; alle anderen fanden auf dem Zentralfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Das Kreuz stand ursprünglich auf dem Nikolaifriedhof und kam 1785 hierher.

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