Karl Anton Wolf (1908–1989) Die Ringkämpferin Rad/Pap. sign. um 1970 Abzug:17/25

200,00

Karl Anton Wolf (1907 - 1989)
Die Ringkämpferin

Original Radierung auf Papier
Blattgröße: 65,5 x 49,5 cm
Plattengröße: 29,5 x 23 cm
Ohne Passepartout
Rechts unten mit Bleistift signiert : K.A.Wolf
Links unten die Nummer des Abzugs und die Auflagenhöhe: 17/25
In der Mitte bezeichnet : Die Ringkämpferin
um 1970

Karl Anton Wolf (1908-1989)
Am 8.September 1908 in Wien geboren. 1927-1939 Reisen durch Europa und Afrika. Ausübung verschiedener Berufe, Wolf komponiert, schreibt und malt Bilder, die er wieder zerstört. 1940-1945 Kriegsdienst. 1945 Selbstständiger Unternehmer. Wolf baut sich eine Existenz als Mineralölhändler auf. 1953 Entscheidung für den Beruf des freien Künstlers. Wolf arbeitet als Autodidakt. 1957 Großformatige Bilder «Welttheater» und «Babylonischer Turm» entstehen. 1960 Wolf arbeitet an der «Barriere gegen Dämonen», einer aus Altmaterial gestalteten Wand in einem Schuppen in St. Margarethen. Der Künstler zerstört sein fertiges Werk. 1967/68 Nach zwei schweren Erkrankungen fühlt sich Wolf den großen Bildflächen nicht mehr gewachsen. Er beschäftigt sich fortan mit der Plastik. Ab 1968 Eisenplastiken. Die Modelle sind aus Styropor gestaltet (Guß aus verlorener Form). 1970 Wolf nimmt an der XXXV Biennale in Venedig teil. 1970/71 Experiment mit Materialbildern. Wolf arbeitet wieder als Maler und Bildhauer. 1971 findet in der «Neuen Galerie der Stadt Linz. Wolfgang Gurlitt-Museum» die Ausstellung «Karl Anton Wolf. Plastik – Bilder – Grafik» statt. 1979 Das Buch «K.A. Wolf. Katalog einer imaginären Ausstellung» erscheint.1983 Wolf schreibt die beiden bislang nicht verfilmten Drehbücher «Parabal» und «Das Erdhaufenspiel».1985 «Parabal» wird als Hörspiel von Schweizer Radio DRS produziert und gesendet.1987 Errichtung der Karl-Anton-Wolf-Stiftung mit Sitz in Wien. Am 9. März 1989 stirbt Karl Anton Wolf in Wien. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof «Neustift am Walde»

Auszeichnungen:1957 Preis der Biennale Sao Paulo, 1969 Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, 1972 Verleihung des Berufstitels Professor durch den Bundespräsidenten, 1987 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienst um das Land Wien

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