Felix Meseck (1883–1955) Verliebte unter Palmen Orig.Rad.s ign. um 1920

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Felix Meseck ( 1883 - 1955)
Verliebte unter Palmen

Kaltnadelradierung auf Papier
Blattgröße: ca. 37,5 x 28 cm
Plattengröße: 20,5 x 16 cm
Mit Passepartout: 43,7 x 35,6 cm
Rechts unten mit Bleistift signiert: Meseck
um 1920

Felix Meseck. Deutscher Maler, Graphiker und Illustrator. Professor. geb. 1883 in Danzig, gest. 1955 in Holzminden a.d. Weser. Schüler von Dettmann und H.Wolff in Königsberg. 1924/30 Prof . a . d. Kunstakademie in Weimar. Dann in Berlin, seit 1940 in Danzig, seit 1946 in Holzminden. Sein umfangreiches graphisches Werk (Rad, Holzschnitte, Lithos, Federzeichnungen) bis 1922 katalogisiert in :D.Cicerone,14 (1922) 511/17. Nach dem Studium bekam Felix Meseck durch seinen Lehrer Dettmann Kontakte zur Künstlergruppe Berliner Sezession, in der Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt tonangebend waren. Ihr Einfluss ist in den wenigen erhaltenen Gemälden aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg erkennbar. Als Graphiker erzielte Meseck schon in jungen Jahren große Erfolge, Federzeichnungen und Kaltnadelradierungen waren seine Techniken. Die Linie dominierte über die flächigen und tonwertreichen Verfahren. Der in jungen Jahren bemerkbare Hang zur Darstellung des Skurrilen und Drastischen weicht nach dem 1. Weltkrieg einer hochgradig nervösen Zeichenhand, die flüssig kleinste Details in wohlausgewogene Kompositionen strömen lässt. Er illustrierte kongenial Goethes Faust, unmittelbar nach dem Krieg den Prometheus. 1919 erschien bei Ferdinand Möller ein Meisterwerk der Kaltnadeltechnik, die Illustrationen zur Penthesilea von Kleist. Als Maler wird ihm eine metaphorisch beladene Themenwahl nachgesagt, der Baum ist ein immer wiederkehrendes Motiv, dessen Gestik Bände spricht. Die Palette wird von gedämpften Farbtönen beherrscht, Kontraste und Spannung bezog er aus der Formensprache. Lit:u.a. H.Vollmer Kst.Lex

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