Erwin Lang (1886–1962) Ausbruch des Aetna Holzschnitt/Pap. sign.

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Erwin Lang (1886 - 1962)
Ausbruch des Aetna

Original Holzschnitt auf handgeschöpften Papier
Blattgröße : 40 x 28,7 cm
Darstellungsgröße: 26 x 18 cm
Mit Passepartout : 44 x 34,5 cm
Links unten im Holzstock signiert: Lang
Unterhalb vom Passepartout bezeichnet:
Erwin Lang, Ausbruch des Aetna, Original-Holzschnitt
Druck der Österr. Staatsdruckerei, Wien
Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien

Erwin Lang, Österr. Maler, Graphiker und Bühnenbildner. geb. 1886 in Wien, gest. 1962 in Wien. Er erhielt seine Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule unter Alfred Roller, Carl Czeschka und Erich Mallina. Er begann seine Laufbahn als Bühnendekorateur in Wien und Berlin und stellte erstmals im Jahre 1908 graphische Arbeiten in der Wiener Kunstschau aus. Für seine Gattin, die Tänzerin Grete Wiesenthal, schuf er Inszenierungen und Plakate. 1911 stellte er erstmals Gemälde in der von Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Anton Faistauer, Anton Kolig und ihm veranstalteten Sonderschau des Hagenbundes aus. Im 1.WK geriet er in russische Gefangenschaft, flüchtete aber auf abenteuerliche Weise nach China und kehrte erst im Jahre 1920 in seine Heimat zurück. Seine Bedeutung liegt besonders auf dem Gebiet des Holzschnittes, auf dem er durch starke Vereinfachung der Zeichnung und meisterhafte Behandlung der Lichtwirkung ungewöhnliche Effekte erzielte. Von 1925 bis 1938 Mitglied des Hagenbundes. Er erhielt 1914 die Silberne Staatsmedaille und die Medaille der Buchgewerbe-Ausstellung Leipzig. 1933 den Preis der Stadt Wien und 1934 den Österr. Staatspreis-. Lit: u.a. H. Fuchs. Kst. Lex

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