Anton Zampis (1820–1883) Studentenvater nach der Revolution 1848-Litho/Pap.

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Anton Zampis ( 1820 - 1883)
Studentenvater nach der Revolution

Kolorierte Lithographie
Maße: 54,7 x 35 cm

Typographisch bezeichnet:

Links: Ausschl.Eigentum v.O.A.Witzendorf
In der Mitte: Studenten.Vater nach der Revolution
Rechts: Gedr.b.J.Höfelich
Sowie monogrammiert: A.Z

Karikatur zum Opportunismus der Wiener Spießbürger 
Aus: Erinnerungsbilder aus Wiens - Octobertagen 1848, Wien um 1850

Anton Thomas Josef Zampis geb. 1820 in Wien, gest.1883 in Wien.

Genremaler, Lithograph, Ministerialbeamter.  Sohn des Seidenwarenhändlers Anton Zampis .

War künstlerischer Autodidakt, trat 1841 in den Dienst der Allgemeinen Hofkammer.  Zampis ist erst während der Revolution 1848 bekannt geworden; in seinen "Erinnerungs Bildern aus Wiens Octobertagen 1848", wohl einer der bekanntesten lithographischen Folgen des Künstlers, hält er militärische und zivile Typen jener Zeit in satirischen Bildern fest.

Zampis zeichnete später humorvolle Szenen aus dem Wiener Alltags-, Familien- und Gesellschaftsleben, insbesondere Volkstypen (besonders wertvoll längst verschwundene Berufe), und verewigte den Wiener Fiaker; neben Einzelblättern und Serien schuf er auch Illustrationen für Bücher und Zeitschriften (Holzschnitt). Von seinen Serien sind "Wiener Charaktere in bildlichen Darstellungen" (1846-1848, darunter Klingelbeutelmann, Grundwachter, Sägfeiler, Krapfenverkäufer, Holzscheiber und Hundewascherbub), "Komische Lebensbilder" (Wiener Volksleben in Szenen; insgesamt 42 Blätter, begonnen 1847, in den späteren Blättern ausgesprochen satirisch), "Wiener Fuhrwerke der Gegenwart" und "Wie man in Wien kutschiert" (Rosselenker auf ihren Kutschböcken, zum Teil stadtbekannte Persönlichkeiten) besonders hervorzuheben. 1852 illustrierte er Bauernfelds "Wiener Einfälle und Ausfälle", 1854-1877 finden sich in dem von Johann Nepomuk Vogl begründeten "Volkskalender" immer wieder Holzschnitte von ihm.  Lit:wienwiki

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